Pipeline

Gefahrguttransporte werden auf der Straße, per Zug, auf dem Wasserweg und über Pipelines durchgeführt. Wenn es während des Transports zu Problemen kommt, kann sich die gefährliche Ladung entzünden oder explodieren. Lecks oder Risse können beispielsweise zum Austritt giftiger Gase führen. Risikobelastet sind beispielsweise (Hochdruck-)Pipelines zum Transport von Erdgas aber auch von Öl, Benzin, Kerosin, chemischen Produkten oder Industriegasen. Diese Stoffe können giftig, leicht entzündlich oder brennbar sein. In der Regel verlaufen Pipelines unterirdisch; es gibt vereinzelt jedoch auch oberirdisch verlegte Pipelines.
Die größte Beschädigungsgefahr für Pipelines stellen Erdarbeiten dar, wie beispielsweise Arbeiten an im Boden verlegten Gas-, Öl- oder Wasserleitungen oder an Stromkabeln und Fernseh-, Telefon- oder Internetkabeln. Die Risikokarte enthält alle Erdgasleitungen ab 50 mm Durchmesser und 16 bar Druck, alle Pipelines für brennbare Flüssigkeiten ab 100 mm Durchmesser sowie alle sonstigen Leitungen, an denen innerhalb einer Entfernung von 5 m eine Überschreitung der gesetzlich vorgeschriebenen Norm festgestellt wurde. Diese Norm wird als ortsgebundenes Risiko 10-6 bezeichnet.
 

 

 

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